Von der Burg zum Turm

Hafenplatz – Unter dem Königsberg – Diemelbrücke 1 – Graseweg – Krukenburg – Carlsplatz – Platz der Heimatvertriebenen / Schillerplatz – Dreiländereck – Sängertempel – Hugenottenturm – Ludwigstein – Diemelbrücke 2 – Hafenplatz

Sie starten Ihre Wanderung am Hafenplatz und gehen zunächst an der evangelischen Kirche vorbei gerade aus die Treppen hinauf zum Anfang der Schützenallee. Vorbei am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege und einem Wohnhaus geht es sofort wieder nach rechts (‚Am Reservoir‘). Unten angelangt, biegen Sie links in die Straße ‚Unter dem Königsberg‘ ein. Sie folgen der Straße an der Marie-Durand-Schule und der Turnhalle vorbei, bis die Bebauung aufhört und Sie einen großen Garten passieren. Schauen Sie hier schräg nach rechts vorne, so sehen Sie bereits die Fußgängerbrücke über die Diemel. Sie gehen noch ein paar Meter und wenden sich nach rechts, um zur Brücke zu gelangen.

Bild der Krukenburg folgt

Hinter der Brücke geht es gerade hoch, oben dann nur nach links, anschließend folgt sogleich auf der rechten Seite eine Fußgängerunterführung. Sie gehen durch den Tunnel hindurch und steigen links die Treppe nach oben. Sie folgen der Richtung und laufen ca. 200 Meter an der Hauptstraße entlang, bis es nach rechts in den ‚Graseweg‘ geht. Nun folgen Sie einfach immer dem Straßenverlauf, bis leicht links vor Ihnen auf dem Krukenberg die Krukenburg auftaucht.

Haben Sie die Burgruine fast erreicht, so sehen Sie linkerhand den am 23. Januar 2015 aufgestellten Gedenkstein für die jüdischen Mitbürger beider Ortsteile, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden.

Sie sollten sich die Zeit nehmen und die Burgruine besichtigen. Vom Turm aus haben Sie einen herrlichen Blick über das Diemeltal. Die Öffnungszeiten können Sie im Internet erfahren. Ebenfalls gibt es auf dem Krukenberg Möglichkeiten, einzukehren und sich von der Turmbesteigung zu erholen.

Stehen Sie am Gedenkstein und schauen in Richtung ‚Graseweg‘, so sehen Sie links die Schäferscheune. An ihr gehen Sie vorbei, um gleich anschließend den Fußweg nach rechts zu nehmen. Sie laufen nun in Richtung Waldrand, wobei sie auf diesem Weg an einigen hölzernen Skulpturen am Wegesrand vorbeikommen.

P1030509Sobald Sie die Fahrstraße gequert haben, erreichen Sie nach wenigen Metern den Carlsplatz mit dem Besuchersteinbruch. Hier wird mit Geräten und Aufbauten an den hier bis 1950 betriebenen Sandsteinabbau erinnert. Auf dem Carlsplatz selbst bietet sich der erste Aussichtspunkt auf die Stadt, weitere werde im Verlauf der Wanderung folgen. Erwähnenswert ist hier die überlebensgroße Holzfigur, die vermutlich einen hugenottischen Einwanderer aus der Zeit Landgraf Carls darstellt.

Die auf dem direkten Weg zwischen Carlsplatz und Hugenottenturm gelegene Juliushöhe ist nun im privaten Besitz, daher können Sie Ihren Weg nicht auf dem schönen Weg durch den Wald fortsetzen. Sie gehen wieder bis zum Fahrweg zurück und gehen ihn nach rechts hoch. Immer am Waldrand entlang passieren die Reithalle.

Kurze Zeit später P1030517biegen Sie halbrechts in den Wald ab, um einen kleinen Pfad zu folgen. Sie gehen rechts am Hundeübungsplatz vorbei und kommen schon bald an den Platz der Heimatvertriebenen. Von hier aus können Sie auch wieder einen schönen Blick auf die Stadt genießen. Der Platz ist mit einem Gedenkstein versehen, der an das Schicksal der Heimatvertriebenen zwischen 1946 und 1996 erinnert. Interessant ist auch die Lichtung hinter dem Platz der Heimatvertriebenen. Dort befindet sich der Schillerplatz mit dem Schiller-Denkmal und einer Gedenktafel.

P1030524Folgt man dem Hauptweg weiter und geht nicht nach rechts hinunter, so erreicht man nach weiteren zirka zehn Minuten das Dreiländereck. Hier stoßen die Grenzen von Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen aneinander.
Wenn Sie sich zu der Bank rechterhand begeben, sehen Sie schon den Pfad, der steil hinunter in Richtung Hugenottenturm führt. Nach einer Rast in der Schutzhütte am Dreiländereck gehen Sie diesen Pfad hinunter und erreichen nach einigen Metern einen Abzweig.

P1030530Gehen Sie diesen entlang, so kommen Sie zum sogenannten Sängertempel – ein Kleinod hoch auf den hessischen Klippen gelegen. Der Blick bietet eher einen Ausschnitt der Stadt als ein Panorama. Die Bäume sind hier bereits sehr hoch gewachsen. Leider ist der alternative Weg ins Tal aus Sicherheitsgründen gesperrt – ältere unter uns können sich vielleicht noch an den schönen Serpentinenweg erinnern.

Wir gehen den Stichweg wieder zurück und wieder auf dem Hauptweg. Steil bergab ist das nächste Ziel der Hugenottenturm. Von ihm aus hat man sicher die schönste Aussicht auf die Stadt.

P1030563Von nun an geht es steil bergab und in vielen Kurven hinunter zur Stadt. Bevor es richtig steil wird, kommen wir noch am Ludwigstein vorbei, ein Denkmal, dass der Verkehrsverein Karlshafen dem Förderer des Fremdenverkehrs, Ludwig Müller, gewidmet hat. Immerhin stammt vom Buchhändler Müller der ‚Führer für Wanderungen durch die Umgebung von Solbad Karlshafen (Oberweser). Dritte verbesserte Auflage mit Müllers Wanderkarte und einer Plankarte der Hessisch. Klippen‘. Unten angekommen wenden Sie sich nach rechts und laufen über die Diemelbrücke die Weserstraße entlang. Nach gut zweihundert Metern haben Sie den Hafenplatz erreicht. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zu Ihrem Startpunkt.

Weginfo:

Dauer: ca. 120 Minuten (je nach Gehgeschwindigkeit)
Wegqualität: meistens gut
Anspruch: mittel (einige Steigungen, zum Teil schmale und unebene Wege)

Zum Weiterlesen:

Krukenburg

Carlsplatz / Besuchersteinbruch

Hessische Klippen

Hugenottenturm

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