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1717 – Aus Sieburg wird Carlshaven

Während Thomas Twining 1717 in London das erste Teegeschäft eröffnet, weist Johann Heinrich Schulze die Lichtempfindlichkeit von Silbernitrat experimentell nach und legt damit die Grundlage für die Photographie. Es ist ebenfalls das Jahr, in dem König Friedrich Wilhelm I. in Preußen die allgemeine Schulpflicht verordnet und Johann Joachim Winckelmann, Begründer der wissenschaftlichen Archäologie das Licht der Welt erblickt. Das 1699 gegründete Sieburg wird in diesem Jahr in Carlshaven umbenannt.

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1716 – Sieburg bekommt seinen ersten Stadtrat

P1030482Im Jahr 1716 schenkt der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zaren Peter I. das Bernsteinzimmer. Im gleichen Jahr geht der Pommernfeldzug 1715/1716 der preußischen, sächsischen und russischen Alliierten gegen die Schweden mit der Eroberung von Wismar zu Ende. Diedrich Baedeker, deutscher Buchdrucker und Verleger stirbt.

In Sieburg wurde in jenem Jahr der erste Magistrat mit Johann Heinrich Köhler als erstem Bürgermeister bestellt.

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Ausstellung ‚Carlshafen – ein Städtename mit Programm‘

P1040427Man mag ja zur geplanten Hafenöffnung stehen wie man will: Die Ausstellung ‚Carlshafen – ein Städtename mit Programm‘ sollten sich weder Befürworter noch Gegner dieses Mammutprojekts entgehen lassen. Sie zeigt aber nicht allein die historische Perspektive des Areals, sie ist vor allem auch eine Blaupause für die zukünftige Gestaltung des Hafenareals – mit oder ohne Zugang zur Weser.

Die Ausstellung „Carlshafen – ein Städtename mit Programm“ ist am 16. Dezember 2015 im Gästeraum des Rathauses Bad Karlshafen eröffnet worden. Der Heimatverein Bad Karlshafen e. V. zeigt täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr das Hafenareal aus der historischen Perspektive, der damaligen pflanzlichen Gestaltung und der industriellen Nutzung des Hafens. Zudem zeigt die Ausstellung auf, wie der Hafen zukünftig aussehen könnte.

Mein Resümee: Die Ausstellung ist nicht nur eine schöne und notwendige Werbung für ‚Carls Hafen‘, sondern zugleich auch eine Mahnung für die Zukunft der Stadt. Ausstellung ‚Carlshafen – ein Städtename mit Programm‘ weiterlesen

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Die Straßen von Bad Karlshafen – Teil 1

Die Gründer und Größen der Vergangenheit

Es ist interessant, die Geschichte Bad Karlshafens einmal anhand ihrer Straßennamen zu betrachten. Wie überall anders auch, verraten die Namen der Straßen viel über eine Stadt. Nimmt man den Stadtplan zur Hand, wie man es bereits unzählige Male getan hat, so kommt es einem nicht in den Sinn, die Bedeutung von ‚Triftweg‘ und ‚An der Schlagd‘ zu hinterfragen. Wer waren beispielsweise ‚Galland‘ und ‚Fritz Kuhlenkamp‘? Insgesamt hat Bad Karlshafen 82 Straßen, davon 45 in Bad Karlshafen und 37 im Stadtteil Helmarshausen.

In einer mehrteiligen Serie sollen die Besonderheiten der Namensgebung der Verkehrswege einmal einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. In diesem ersten Teil geht es um den Ortsteil Bad Karlshafen und die Benennung der Straßen nach den Größen der Stadthistorie. Die Straßen von Bad Karlshafen – Teil 1 weiterlesen