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Die Sonntagsspaziergänge im Juni

Nach dem Wahlgang im Mai und seinem Ausgang ist es vielleicht einmal an der Zeit, einen Kneipengang durch die Kernstadt von Karlshafen zu machen. Es lohnt sich, vor allem zur Orientierung, wo man sich demnächst mal gemütlich mit Freunden zum Essen oder auf ein Bier treffen möchte. Wer es nicht abwarten kann – viele der erwähnten Lokalitäten sind auch an einem Sonntagnachmittag geöffnet. In die Karlshäfer und Helmarshäuser Berge kommt man bei Vorschlag 2: Brandenberg, Königsberg und Wechselberg erwarten den Spaziergänger auf ihren Höhen über der Diemel. Der lohnende Umweg des Monats führt den Ausflügler in Richtung Neuhaus und Holzminden. Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal auf der Krukenburg? Schon länger nicht? Dann denken Sie doch einmal über die Umsetzung von Vorschlag 4 nach.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen!

Vorschlag 1: Kneipengang (Karlshafen, Kernstadt)

Hafenplatz – Weserstraße – Friedrichstraße – Bergstraße – Hafenplatz – Conradistraße – Carlsstraße – Weserstraße – Hafenplatz

Die Dichte an Gastwirtschaften, Kneipen, Cafés, Bars und Restaurants in Bad Karlshafens Kernstadt ist heute längst nicht mehr so groß, wie sie früher einmal war. Doch gibt es auch in diesen Tagen allerhand zu entdecken. Machen Sie also einmal „einen Zug durch die Gemeinde“ und überlegen Sie sich, wo sie das nächste Wochenende vielleicht einmal ein Eis essen, ein Bier trinken oder etwas leckeres essen wollen.

Anmerkung: Dieser Spaziergang bezieht sich nur auf die Kernstadt Karlshafens. Natürlich gibt es auch außerhalb dieses Areals und in Helmarshausen eine gute Bewirtung.

Vom Hafenplatz geht es in Richtung Weserstraße, wo man gleich mit dem ‚Gasthof zum Landgraf Carl‘ auf die erste Lokalität und gleichzeitig auf das älteste Gebäude der Stadt trifft. Es geht nach rechts in die Weserstraße und man sieht gleich das Restaurant Hotel ‚ZumWeserdampfsschiff‘. Geht man einige Meter weiter, findet man nacheinander das ‚Café Westbomke‘, den ‚Eissalon Cortina‘ und den ‚Weser Garten‘. Weiter in dieser Richtung folgt nach ca. fünfzig Meter ‚Pizza City‘. Hier geht es über die Straße, und in die Friedrichstraße, wo man sofort auf ‚Anita Eis & Kaffee‘ trifft (und sich fragt, ob das Café noch geöffnet ist). Es geht die Friedrichstraße in Richtung Ärztehaus und dort rechts in die Bergstraße. An deren Ende befindet sich links die ‚Pizzaria La Casa‘. Gleich daneben das ‚Weinhaus Römer‘ mit seiner Kleinkunstbühne. Immer noch geradeaus folgt das Restaurant und Gastwirtschaft ‚Zum Fürstenkrug‘, kurz dahinter in der Conradistraße das ‚Hotel zum Schwan‘ mit seinem Café, Restaurant und der Schwanenbar. Leicht zu übersehen ist an der Ecke Conradistraße/Carlsstraße ‚Zur Made‘, im Gewerbeverzeichnis der Stadt immerhin als ‚Schank- und Speisegaststätte‘ ausgewiesen. Geht man die Carlstraße in Richtung Weserstraße, so kommt man am Hotel und Restaurant ‚Hessischer Hof“ vorbei. Geht man weiter, so folgt ‚Efes Döner Kebab‘. In der Weserstraße sieht man neben dem ehemaligen Hansa-Lichtspielhaus nun die ‚Pizzaria Lupo‘. Es geht wieder zum Hafenplatz, vorbei am Rathaus, wo sich das ‚Café Sieburg‘ befindet. Hier endet unsere Tour durch die Lokalitäten der Stadt. Immerhin 16 (Anita ?) Möglichkeiten, gemütlich etwas Zeit in der schönen Kernstadt von Karlshafen zu verbringen.

Dauer: Circa 20 Minuten – wenn man irgendwo Platz nimmt natürlich entsprechend länger.

Hinweis: Leichter Weg.

Vorschlag 2: Brandenberg – Königsberg – Wechselberg

Hafenplatz – Triftweg – ehemalige Schutzhütte Brandenberg – Hessenkanzel – Hermann-Löns-Platz – Schutzhütte Königsberg – Wechselberg – Jugendherberge Helmarshausen – Jüdischer Friedhof – Königsberg – Sonnenweg – Unter dem Königsberg – Hafenplatz

Vom Hafenplatz geht es an der evangelischen Kirche vorbei hinauf in den Triftweg. Ganz oben, an der ehemaligen Schutzhütte Brandenberg geht es rechts in Richtung Helmarshausen. Eine schöne Aussicht bietet sich an der ‚Hessenkanzel‘, Spaziergänger mit Forschergeist steht es frei, nach dem hinter der ‚Hessenkanzel‘ befindlichen ‚Hermann-Löns-Platz‘ zu suchen. An der Schutzhütte Königsberg und der Sieburg vorbei gelangt man nach circa zwei Kilometern zum Wanderparkplatz Wechselberg. Von dort aus geht es hinunter zur Jugendherberge, übrigens eines der zahlreichen ‚Helmars-Häuser‘. Auf dem Weg in den Ort passiert man übrigens den alten jüdischen Friedhof. Bei Edeka-May geht es die Straße ‚Königsberg‘ hinein und über den ‚Sonnenweg‘ wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer: Circa 150 Minuten.

Hinweis: Teilweise steiler Aufstieg.

Vorschlag 3: Der achte lohnende Umweg (Ausflug)

Aus dem Buch ‚Lohnende Umwege‘ möchte ich heute die achte Route vorstellen, sie hat folgende Stationen:

  • Bad Karlshafen (Startpunkt)
  • Fürstenberg (Schloss, Porzellanmanufaktur)
  • Meinbrexen (Kirche, Gutshof)
  • Derental (Kirche)
  • Neuhaus (Gestüt)
  • Dassel (Kirche)
  • Erichsburg (Schloss)
  • Amelungsborn (Zisterzienser-Kloster)
  • Forst (Weserhof)
  • Bevern (Schloss)
  • Allersheim (Domäne, Schlösschen)
  • Holzminden (Speicherhaus, Landschulheim)
  • Mühlenberg (Häuser, Kapelle)

Diese Tour könnte ein schöner Sonntagausflug sein, während dem man unterwegs gemütlich zu einem Mittagessen einkehrt.

Leider können hier an dieser Stelle keine detaillierten Hinweis zu den Orten gegeben werden, hier sei auf das Buch ‚Lohnende Umwege‘ beziehungsweise die Informationen der Gemeinden Bad Karlshafen, Boffzen, Lauenförde, Holzminden, und Dassel verwiesen.

Dauer: individuell

Vorschlag 4: Krukenburg

Hafenplatz – Unter dem Königsberg – Diemelbrücke – Graseweg – Krukenburg – Graseweg – Diemelbrücke – Unter dem Königsberg – Hafenplatz

Auf diesem leichten Weg geht es die Straße ‚Unter dem Königsberg‘ entlang und über die Diemelbrücke vorbei an Krebs und Riedel in den Graseweg. Geht man diesen bis zu seinem Ende gelangt man zur Krukenburg. Diese kann man in den Sommermonaten besichtigen und anschließend im Café zur Krukenburg einen Kaffee trinken. Es geht auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Informationen beim Heimatverein Helmarshausen.

Dauer: Circa 60 Minuten (reine Laufzeit).

Hinweis: Einfacher Weg.

Dank

Herzlichen Dank an Herrn Christian Schäfer, Antiquariat Bernhard Schäfer, Bad Karlshafen, für die Einwilligung, an dieser Stelle die Touren des Buches ‚Lohnende Umwege‘ von Kupetz, Sigrid et al. vorstellen zu dürfen.

Hinweis

Übrigens: ‚Sonntagsspaziergang‘ ist auch der Name eines Gemäldes von Carl Spitzweg aus dem Jahr 1841.

‚Sonntagsspaziergang – im Salon der Natur‘ – trefflicher konnte der Beitrag über das Bild kaum betitelt werden: ‚Sonntagsspaziergang – im Salon der Natur‘: Beitrag im Mahagoni-Magazin – Magazin für Stil, Lebensart und Kultur, aufgerufen am 29. Oktober 2016.

Quellen und zum Weiterlesen

Stadtgeschichte

Bohn, Robert (2000): 1699-1999 Karlshafen – Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Hessischen Planstadt aus der Barockzeit, Reihe ‚Beiträge zur Geschichte der Stadt Karlshafen und des Weser-Diemel-Gebiets‘, Band 11, Verlag des Antiquariats Bernhard Schäfer, Bad Karlshafen.

Lohnende Umwege

Kupetz, Sigrid et al.: Lohnende Umwege – 12 Reiserouten im Dreiländereck Nordhessen, Ostwestfalen und Südniedersachsen, 532 Seiten, 2002, Reihe: ‚Beiträge zur Geschichte der Stadt Bad Karlshafen und des Weser-Diemel-Gebiets‘, Band 13, Verlag des Antiquariats Bernhard Schäfer, Bad Karlshafen, ISBN: 3- 934800-01-7. Neupreis: 49,90 Euro – das Buch ist derzeit jedoch nur antiquarisch erhältlich.

Wanderkarten

Bad Karlshafen GmbH: Wanderkarte Bad Karlshafen, Maßstab 1 : 25 000, kein Jahr, Publicpress Publikationsgesellschaft mbH, Geseke.

Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft (Hrsg.): Bad Karlshafen – Stadtplan mit Rad- und Wanderkarte, 3. Auflage, 2014, Maßstab 1 : 7 500, Nordhausen.

Weitere Informationen …

zu Einkehrmöglichkeiten, Internetadressen und weiteren Quellen folgen demnächst. Es ist eine Sammlung der Spaziergänge in einem eBook geplant. Dort wird es auch weitere Hinweise zu den Sonntagsspaziergängen geben.

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Büchervorstellungen: Die Ortssippenbücher von Karlshafen und Helmarshausen

Auch wenn es sich zunächst so anhört, die Bücher, um das heute geht, haben trotz des Namens nichts mit irgendeinem nationalsozialistischen Gedankengut zu tun. Namen sind nur selten wie Schall und Rauch: Manche der Alteingesessenen mögen sich fragen, wie war das noch mit der Verbindung zu den hugenottischen Vorfahren in der Stadt? Oder man will wissen, wann Johann Adam Krone, der Schlosser aus Kassel, letztlich in die Stadt kam? Wer sich für seine eigene Familiengeschichte oder die Genealogie in Karlshafen oder Helmarshausen generell interessiert, dem sind die Ortssippenbücher von Klaus Kunze sicher eine große Hilfe.
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Sonntagsspaziergänge im Mai

Alles neu macht der Mai!

Vier Sonntage mit Bürgermeisterwahl und dem langen Christi-Himmefahrts-Wochenende führen uns durch das frische Grün des Spätfrühlings hin in den Salon der Natur.

Passend zur wichtigsten Entscheidung des Jahres gibt es diesmal einen ‚Wahlgang‘, der die beiden Wahllokale (im Amtsdeutsch ‚Wahlräume‘) der Gemeinde miteinander verbindet. Eine Brückentour offenbart Informationen über die Brücken von Bad Karlshafen, die wahrscheinlich noch nicht jedem in Gänze bekannt sind. Der Wanderweg K9 führt ausdauernde Wanderer tief in den Solling – vorbei an Weser-Skywalk, Brüggefeld, Buchstrang und Schmeessen. Der lohnende Ausflug erreicht diesen Monat als nördlichsten Punkt die Münchhausenstadt Bodenwerder.

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Sonntagsspaziergänge im April

Der April bietet nicht nur ein hoffentlich geruhsames Osterwochenende, sondern sogar die Möglichkeit, an fünf Sonntagen die schöne Natur zu erkunden.

Auch diesmal gibt es wieder besondere Dinge zu entdecken: Wir begeben uns auf die Spuren der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Karlshafen, erreichen Helmarshausen diesmal über Wiesenweg, Diemeldamm und Rentnerbrücke, machen einen ‚Lohnenden Umweg‘ unter anderem nach Marienmünster, gehen auf dem (inoffiziellen) Herbert-Mager-Weg zum Brandenberg und unternehmen Ende April eine Weserfahrt auf der ‚Hessen‘.

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Die Sonntagsspaziergänge im März

Der Winter neigt sich so langsam dem Ende zu und es kommt der Frühling – vielleicht? Hoffentlich! Nun, gehen wir also dem Frühling entgegen und krönen auch in diesem Monat die Sonntage mit einem Spaziergang beziehungsweise einem Ausflug. Diesmal beginnt der Monat mit einem lohnenden Umweg, führt uns über geheimnisvolle Wege zu geheimnisvollen Orten, erklärt nicht nur gläubigen den ‚Kirchweg‘ und ‚umrundet‘ nahezu die Diemelmündung.

Das besondere dieses Mal ist, das eine Person des kulturellen Lebens der Stadt sich einen Ausflug zum Charlottenstein gewünscht hat. Bürgerverein Karlshafen-Helmarshausen und der Blog ‚Treffpunkt Hafenmauer‘ laden daher wieder zu einem Sonntagsspaziergang ein: Am Sonntag, dem 12. März 2017, treffen wir uns um 14.00 Uhr am Kindergarten in Bad Karlshafen, um gemeinsam zur Himmelsleiter zu wandern, auf dem Rückweg suchen wir dann nach dem geheimnisvollen Charlottenstein und der heute verschwundenen Lindenhöhe. Über den Abendfrieden geht es dann wieder zurück nach Bad Karlshafen.

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu wandern.

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Die Sonntagsspaziergänge im Februar

Auch für einen kalten Februarspaziergang gibt es heute wieder vier interessante Routenvorschläge: Wir besuchen die Helmars-Häuser, spazieren am Kuhberg entlang zur Diemelhöhe und machen einen historischen Stadtrundgang durch Bad Karlshafen. Abgerundet werden die Vorschläge, wie jeden Monat, durch einen Ausflug in die Umgebung, den lohnenden Umweg.

Das besondere dieses Mal ist, das der Bürgerverein Karlshafen-Helmarshausen und der Blog ‚Treffpunkt Hafenmauer‘ wieder zu einem Sonntagsspaziergang einladen: Am Sonntag, dem 5. Februar 2017, treffen wir uns um 14.00 Uhr vor dem Invalidenhaus in Bad Karlshafen, um gemeinsam nach Helmarshausen zu wandern. Dort ‚klappern‘ wir dann die vom Heimatverein Helmarshausen geschaffene Route der ‚Helmars-Häuser‘ ab und laufen über die Krukenburg wieder zurück nach Bad Karlshafen.

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Sehenswerte Kunstausstellung über Michel Fingesten

Fingesten 1Derzeit gibt es in Bad Karlshafen etwas zu entdecken, was man dort nicht alle Tage zu sehen bekommt: Die Ausstellung ‚Michel Fingesten – der Künstler der 1920er Jahre, der Expressionismus, Kubismus, Naturalismus und Surrealismus verkörpert‘. Präsentiert wird die rund 60 Werke umfassende Schau vom Kunstantiquariat Bernhard Schäfer und der Galerie Jörg Gaminek. Die Aquarelle, Lithographien und Exlibris (Bucheignerzeichen) aus den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts „zeigen einen repräsentativen Querschnitt der umwälzenden Innovationskraft der Kunstwelt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg“. Die Verkaufsausstellung ‚Michel Fingesten‘ ist noch bis zum 31. März 2017 zu sehen. Unternehmen Sie doch mal einen kurzen Ausflug in die Zeit von Dreigroschenoper und Metropolis!

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Die Sonntagsspaziergänge im Januar

p1040404-1So, der vermutlich kälteste Monat des Jahres ist keine gute Entschuldigung, nicht an einem schönen, kalten und vielleicht sogar verschneiten Sonntagnachmittag einen kürzeren oder längeren Spaziergang zu unternehmen. Dafür gibt es heute fünf neue Vorschläge für Sonntagsspaziergänge durch Bad Karlshafen und Helmarshausen beziehungsweise einen Ausflugsvorschlag in die Region – für jeden der fünf Januarsonntage einen.

Wir suchen diesmal die Reste der Sieburg, gehen einen einfachen, aber schönen Rundweg nach Helmarshausen, unternehmen den dritten lohnenden Umweg, gehen auf alten und aktuellen Schulwegen und genießen den ‚zweitschönsten Blick auf die Stadt‘.

Neugierig? Dann kommen Sie doch einfach mit – erst in Ihrer Vorstellung auf dem Papier und später in der Realität durch Stadt und Wald.

Allen meinen Lesern herzlichen Dank für Ihre Treue. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017!

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Die Salzfee macht Bad Karlshafen wahrlich märchenhaft

p1040576Bad Karlshafen befindet sich im nördlichsten Zipfel des Märchenlands der Brüder Grimm, so liegt es doch nahe, dass der Ort auch eine eigene Märchengestalt für das Stadtmarketing nutzt. Manch einer würde der Stadt aufgrund ihrer finanziellen Situation sicher wünschen, Hans im Glück, Sterntaler oder Frau Holle hätten als Märchenfigur in Bad Karlshafen Einzug gehalten und würden ihre in den Märchen beschriebenen Fähigkeiten aktiv ausleben. Aber die Badestadt hat sich keine Figur aus der Märchenwelt der Brüder Grimm ausgesucht, sondern naheliegenderweise eine ‚Salzfee‘ ins Leben gerufen. Die dritte Salzfee seit 2013 hat vor kurzem ihren Dienst aufgenommen.

Doch kennen Sie schon das Märchen von der Salzfee? Die Salzfee macht Bad Karlshafen wahrlich märchenhaft weiterlesen

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Nationalsozialismus im Weserbergland

anhang-13‚Konfrontationen in der Kurstadt – Karlshafen am 10. Juli 1932‘ – so heißt eines der Kapitel des neu erschienen Sachbuchs ‚Nationalsozialismus im Weserbergland – Aufstieg und Herrschaft 1921 bis 1936‘. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie ein Aufmarsch der SA zu blutigen Auseinandersetzungen mit der KPD führte. So wie für Karlshafen beschreibt das Buch für viele Orte des Weserberglandes die Entwicklungen, die dazu führten, dass die Nationalsozialisten hier Macht übernehmen konnten. Es zeigt, wo sich die Hochburgen der Nazis befanden, wie sie durch bestimmte regionale Zeitungen gezielt unterstützt wurden und wie die Justiz deutliche Unterschiede machte zwischen ‚linken‘ und ‚rechten‘ Straftaten. Doch nicht überall konnten sie die Bastionen im Sturm erobern, oftmals gab es (blutigen) Widerstand.
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