Falkenhorst / Finkeplatz

p1040708 Der zweite Aussichtspunkt auf dem Dornröschenweg liegt unterhalb des ehemaligen großen Steinbruchs und damit auch unterhalb der Hessenkanzel. Von der B83 ist er auch gut sichtbar im Wald gelegen. Wird in den alten Wanderführern und -karten noch vom Finkeplatz gesprochen, so heißt der Platz heute Falkenhorst. Warum das so ist, wer Herr Finke war und warum der Platz umbenannt wurde, das konnte ich bislang noch nicht erforschen. Früher war der Falkenhorst auch Stempelstation für die Bad Karlshafener Wandernadel, die man bis vor einigen Jahren noch erwandern konnte.

p1040706Der Blick ins Diemeltal ist ebenfalls mäßig, aber das Gleiche galt ja bereits für den Sängerplatz. Es gilt meiner fachlich natürlich nicht belastbaren Einschätzung nach auch hier, dass die Herstellung des herrlichen Diemelblicks nicht so schwierig zu erreichen wäre.

Wie kommt man zum Falkenhorst / Finkeplatz?

Geht man die Schützenallee entlang und auf dem Dornröschenweg am Schießstand und Arbeitersängerplatz vorbei, so kommt man nach einigen hundert Metern zum Falkenhorst / Finkeplatz.

Quellen und weiterführende Informationen

Artur Meinhard jun. (Hrsg): Geschichte der Landschaft und der Stadt Karlshafen mit Führer durch die Umgebung und Dampferfahrplan, 24 Seiten, 2. Auflage, 1938.

Heinrich Müller: Müllers Führer für Wanderungen durch die Umgebung von Solbad Karlshafen (Oberweser), Herstelle und Helmarshausen, 32 Seiten, Wanderkarte, 4. Auflage, Verlag Buchhandlung Ludwig Müller, Karlshafen, 1954. 

Heimat- und Verkehrsverein e. V. Bad Karlshafen (Hrsg.): Wanderführer Bad Karlshafen – 36 markierte Touren mit Beschreibung, 32 Seiten, kein Jahr.