Der Charlottenstein

P1030579Ein inzwischen fast vergessenes Kleinod im Reinhardswald ist der oberhalb des C-D-Stunz-Weges gelegene Charlottenstein. Einst Station einer der „Kleineren Wanderungen im Reinhardswald und im Stadtwald“, ist es heute nicht ganz so einfach, ihn zu finden. Die drei Zuwege sind zugewachsen beziehungsweise baufällig, doch ein Besuch immer noch lohnend.

Seine Geschichte beginnt im Jahr 1925, als Studienrat Alfred von der Stein beginnt, zu Ehren und aus Liebe zu seiner Frau Charlotte im Reinhardswald zwischen Abendfrieden und Himmelsleiter einen kleinen Aussichtspunkt zu errichten.

An der Südseite des Gemäuers befindet sich heute eine Gedenktafel:

Erbaut von Studienrat Alfred von der Stein, Studienrat am Helmholtz-Gymnasium, Essen.
GEB. 15.8.1892 – GEF. 31.8.1944
Während der Schulferien von 1925-1940
Benannt nach seiner Frau Charlotte.

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Wie findet man den Charlottenstein?

Geht man vom Hafenplatz an der Evangelischen Kirche vorbei den Triftweg hoch, so lässt man das Eisenbahnerheim links liegen und wendet sich nach Erreichen des Waldrandes nach links, wo sich ein breiter Waldweg mit Schranke befindet. Diesem folgt man, bis man eine Kreuzung auf einer Lichtung erreicht. Etwas versteckt führt ein Weg recht hinauf zum Charlottenstein. Dieser Weg ist derzeit jedoch in einem sehr schlechten Zustand.

Am Charlottenstein angekommen, befindet sich auf der linken Seite des Turmes eine Treppe, die mutige Besucher auf die Plattform des rund fünf Meter hohen Gebäudes führt.

Doch seien Sie vorsichtig, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr!

Oben angekommen findet man eine Sitzbank vor und schaut auf das jenseits der Mauer befindliche Dach des Unterstands auf der anderen Seite des Turmes. Man erreicht diesen Unterstand, wenn man rechts um den Turm herum geht.

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