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Das Wahlgeschenk – Die Kurzgeschichte ›Ein Hauch von Venedig‹ nun kostenlos lesen

Stadtverordnetenversammlung – 17 Stimmen – panaschieren – kumulieren – Kreistag – und mit Sicherheit recht lange auf das Ergebnis warten müssen: So wird der heutige Tag vermutlich für viele Bad Karlshäfer und Helmarshäuser verlaufen. Die heutige Stimmabgabe ist eine wichtige und natürlich zukunftsweisende Abstimmung; hoffentlich ist daher die Wahlbeteiligung dann auch noch höher als beim Bürgerentscheid vor vier Wochen.

›Carl Sänger‹, der gestern den zweiten Teil ›2019‹ seiner Reihe ›Bad Karlshafen 2.0‹ veröffentlicht hat, macht allen Einwohnern, Freunden, Besuchern und auf die Stadt Neugierigen ein kleines, aber wertvolles Wahlgeschenk: Die im Jahr 2018 spielende Utopie ›Ein Hauch von Venedig‹ ist nun für jeden verfügbar, der von einer schönen Zukunft der Stadt träumt – unabhängig davon, ob sich die Hafenöffnung realisieren lässt oder eben nicht.

Warum ›Bad Karlshafen 2.0‹?

Viele Ideen, die die Stadt voranbringen könnten, sind bereits von anderen aufgeschrieben worden. Zu ihnen gehören unter anderem die Studie ›Stadtmarketingprozess und Stadtmarketingkonzept für Bad Karlshafen / Helmarshausen‹ von Dr. Bernd Schabbing (2011) und das ›Teilräumlich integrierte Handlungskonzept Bad Karlshafen‹ des Büros PlanRat (2014). Doch wurden sie vor allem mit dem Hinweis auf fehlende Mittel bislang nicht umgesetzt, Papier ist ja bisweilen sehr geduldig! Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass im Zuge der Hafenöffnung nun viele dieser Möglichkeiten auf einmal realistisch sind.

Dieser Essayband mit dem Titel ›Bad Karlshafen 2.0‹ will einen utopischen Blick in die Zukunft werfen. Aber warum? Er will Mut machen auf die Zukunft einer ›abgewohnten Stadt‹ und die These widerlegen, dass das Schicksal der Stadt an einer einzigen Baumaßnahme hängt. Es sind eben nicht nur die Großprojekte, die einen Ort voranbringen, sondern auch die kleinen, angepassten Lösungen – daher ›Ein Hauch von Venedig‹. Zu einer schönen Zukunft gehört natürlich beides – Leuchtturmprojekte, aber auch das Bewahren der heimatlichen Kleinode und kreative Lösungen.

Ein Hauch von Venedig

Und darum geht es in der Geschichte:

Ein Jahr zuvor hatte sich die Stadt entschieden, drei Stocherkähne zu kaufen, um sie auf dem Hafen für Rundfahrten einzusetzen. Doch sollten es nicht nur einfache Ausfahrten sein; nein, das Ziel war es, Stadtführungen vom Wasser aus anzubieten. Irgendein schlauer Kopf hatte nämlich festgestellt, dass man fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Kernstadt vom Hafenbecken aus erreichen kann. Die HNA schrieb dazu in einer Überschrift ›Ein Hauch von Venedig in Bad Karlshafen‹.

Sicher bin ich nicht der Erste, der diese Idee hat. Sie wurde bereits im Facebook-Forum ›Lust nach Hafen‹ diskutiert, wo man erfahren konnte, dass in dieser Sache bereits entsprechende Anfragen gestellt wurden. Aber ich denke mir, dass das Kopfkino jeden Lesers die Idee viel realistischer erscheinen lässt.

Die Reihe

›Bad Karlshafen 2.0 – Teil 1: Bad Karlshafen & Helmarshausen im Jahr 2018‹ von Carl Sänger wurde am 14. Februar 2016 als eBook veröffentlicht. Teil 2 mit zwei Geschichten aus dem Jahr 2019 folgte am 5. März 2016. Beide sind nun zum Preis von jeweils 0,99 Euro bei allen gängigen Onlinehändlern erhältlich. Ist Teil 4 veröffentlicht, so ist eine Herausgabe als Taschenbuch geplant. Sollte dieses Projekt in irgendeiner Form einen Gewinn erzielen, so wird dieser einem oder mehreren der zahlreichen Vereine des Ortes zufließen.

Der Autor

Noch eine Anmerkung zum Verfasser dieses ›utopischen Traktats‹: Ich gebrauche das Pseudonym ›Carl Sänger‹ allein aufgrund publizistischer Überlegungen. Als Autor schreibe ich noch in anderen Genres und möchte die verschiedenen Bereiche voneinander trennen. Ich werde jedoch der Öffentlichkeit gegenüber nie einen Hehl daraus machen, wer sich in Wirklichkeit hinter Carl Sänger verbirgt.

Hier der Link zur Geschichte: ›Ein Hauch von Venedig‹

Herzlichst, Ihr Carl Sänger / Christian Schneider