Geschrieben am

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (4): Atelier Ariane Zuber

Halbzeit bei den acht Kostbarkeiten – doch vor der Pause gibt es noch ein besonderes Schmankerl: „Malerei zwischen Tag und Traum“ am Hafenplatz 16 in Bad Karlshafen. Ariane Zubers künstlerisches Portfolio im eigenen Atelier ist nicht nur eine Bereicherung für das kulturelle Leben der Stadt, vielmehr ist es mit der Einrichtung eines regelmäßigen Salons auch eine wichtige künstlerische Initialzündung für die schwer geplagte Barockstadt im Reinhardswald. Das Angebot der Künstlerin umfasst neben ihrer eigenen Malerei auch einen Kunst- und Antiquitätenverkauf sowie Kurse in experimenteller Malerei und Restaurierungstechniken.

Schauen Sie doch mal rein – oder kommen Sie am 21. Oktober um 17 Uhr zum Salon mit dem Thema „Poffertjes und Perlenohrring“.
Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (4): Atelier Ariane Zuber weiterlesen

Geschrieben am

Historische Aussichtspunkte ins Diemeltal – Rütli und Wandererslust

Das Beispiel Charlottenstein zeigt, wie traurig es sein kann, wenn das kulturelle Erbe eines Ortes nicht gepflegt wird und in Vergessenheit gerät. Wer kennt denn noch das ‚Rütli‘ und die ‚Wandererslust‘? Wie an dieser Stelle bereits mehrfach erwähnt, gab es in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts noch wesentlich mehr Aussichtspunkte mit reizvollen Blicken auf beide Orte. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass früher wesentlich mehr gewandert und spaziert wurde. Von den einst 30 Aussichtspunkten sind heute nur noch wenige als solche zu erkennen. Daher führe ich heute meine ‚Mission‘ fort und hole zwei Aussichtspunkte aus ihrem Schattendasein in die kollektive Erinnerung des Ortes zurück. Mag man das ‚Rütli‘ vielleicht noch kennen, bei ‚Wandererslust‘ sieht das schon anders aus.

Gegen das Vergessen. Historische Aussichtspunkte ins Diemeltal – Rütli und Wandererslust weiterlesen

Geschrieben am

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (3): Das Deutsche Hugenotten-Museum

Die dritte Folge der Reihe „Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen“ beschreibt ein einzigartiges Museum – auch wenn es leider das einzige Museum des Ortsteils Karlshafen ist: Das Deutsche Hugenotten-Museum. Das im Jahr 1980 gegründete Museum befindet sich in einer ehemaligen Tabakfabrik in der Hugenottenstadt Bad Karlshafen und zeigt auf drei Stockwerken nicht nur Exponate zur Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland, sondern auch spannende Aspekt der Ortsgeschichte der 318 Jahre alten Barockstadt.

Um es in moderner Sprache auszudrücken: Hat man die barocke Bausubstanz als „Hardware“ jeden Tag bewundernd vor Augen, bekommt man in diesem tollen Museum die „Software“, warum viele Dinge sich so entwickelt haben, wie sie heute sind. Der reich bebilderte Beitrag soll Lust drauf machen, das tolle Museum zu besuchen – beziehungsweise – wieder zu besuchen! Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (3): Das Deutsche Hugenotten-Museum weiterlesen

Geschrieben am

Die Sonntagspaziergänge im September

Wir sind im Spätsommer und der nahende Herbst ist beinahe schon zu spüren. Auf einer leichten Weserpromenade gilt es, den schönen Blick auf Weser, Ort und Reinhardswald zu genießen. Die Langstrecke ist diesmal Vorschlag 2, hier geht es, den Rundweg Hasselhof-Herstelle (H5) zu absolvieren, der über die Krukenburg, den Erlenhof, Herstelle wieder zurück nach Bad Karlshafen führt. Vorschlag 3 beinhaltet den Besuch des lange in Deutschland einmaligen Deutschen Hugenotten-Museums. Der lohnende Umweg des Monats führt in Richtung Veckerhagen, Vaake, Immenhausen und Grebenstein.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen! Die Sonntagspaziergänge im September weiterlesen

Geschrieben am

Die Straßen von Bad Karlshafen: Teil 5 – Unterschiedliche Bezüge

Im fünften und letzten Teil der Betrachtung der Ortsteile Bad Karlshafen und Helmarshausen anhand ihrer Straßennamen in der Reihe ‚Die Straßen von Bad Karlshafen‘ geht es um die Straßen mit unterschiedlichen Bezügen. Insgesamt sind es noch siebzehn weitere Straßennamen, die sich noch nicht einer der bisher verwendeten Kategorien zuordnen ließen.

Die Bedeutung einiger Straßennamen konnte ich leider nicht ermitteln. Vielleicht gibt es ja sachdienliche Hinweise aus der Leserschaft?

Auf jeden Fall ist es der spannende Abschluss der Betrachtungen von Bad Karlshafen und Helmarshausen anhand ihrer Straßennamen. Die Straßen von Bad Karlshafen: Teil 5 – Unterschiedliche Bezüge weiterlesen

Geschrieben am

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (2): Die Helmars-Häuser

Der zweite Teil der Reihe „Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen“ umfasst nicht einen einzelnen Ort, sondern ganz viele: Die Helmars-Häuser. Lassen Sie sich entführen in ein anderes Helmarshausen, in dem jede einzelne Station ihre kleine Geschichte über den 1000-jährigen Ort erzählt. Und egal, ob Karlshäfer oder Helmarshäuser – die einen sollten mal das Fahrrad oder Auto nehmen und hinfahren, die anderen vielleicht mal nicht mit dem Auto durch die Stein- oder Poststraße fahren, sondern bewusst einen kleinen Spaziergang unternehmen. Es lohnt sich.

Die zweite dieser acht Kostbarkeiten sind die Helmars-Häuser, von Marcus Dittrich erdacht und vom Heimatverein Helmarshausen ins Leben gerufen.

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (2): Die Helmars-Häuser weiterlesen

Geschrieben am

1717 – Aus Sieburg wird Carlshaven

Während Thomas Twining 1717 in London das erste Teegeschäft eröffnet, weist Johann Heinrich Schulze die Lichtempfindlichkeit von Silbernitrat experimentell nach und legt damit die Grundlage für die Photographie. Es ist ebenfalls das Jahr, in dem König Friedrich Wilhelm I. in Preußen die allgemeine Schulpflicht verordnet und Johann Joachim Winckelmann, Begründer der wissenschaftlichen Archäologie das Licht der Welt erblickt. Das 1699 gegründete Sieburg wird in diesem Jahr in Carlshaven umbenannt.

1717 – Aus Sieburg wird Carlshaven weiterlesen

Geschrieben am

Die Sonntagsspaziergänge im August

Es ist Sommer und im August setzen wir diesmal die Lohnenden Umwege an den Anfang unserer sonntäglichen Aktivitäten: Es geht in Richtung Bodenfelde, Adelebsen und Bursfelde. Dass man Natur auch mit Kulturgeschichte verbinden kann, zeigt Vorschlag zwei mit einem Ausflugsvorschlag in das Heimatmuseum Helmarshausen. Ein Novum dieser Reihe ist die Radtour ‚Expedition Carlsbahn‘ die entlang der ehemaligen Bahntrasse bis nach Hümme und wieder zurück führt. Ein kurzer Spaziergang allein in Bad Karlshafen führt einmal um die sogenannten ‚Barackengärten‘ herum.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen! Die Sonntagsspaziergänge im August weiterlesen

Geschrieben am

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (1) – Die Rathauskonzerte der Musikschule Bad Karlshafen

Heute möchte ich mittels einer neuen Reihe beginnen, einmal den kulturellen Reichtum unserer schönen Stadt herauszustellen, um so der oft zu hörenden Meinung entgegenzutreten, in der nördlichsten Stadt Hessens sei nichts los. Wenn dem so wäre, würde ich diesen Blogbeitrag nicht schreiben und wir könnten alle ruhig zu Hause sitzen und Fußball gucken. Aber: Es gibt Veranstaltungen und Institutionen im Ort, die einen mit recht stolz sein lassen auf das Engagement Einzelner.

Lassen Sie sich entführen in das andere Bad Karlshafen, das kulturelle Kostbarkeiten bereit hält, die man als Einwohner vielleicht als viel zu selbstverständlich ansieht, um sie zu beachten. Leider schätzen auswärtige Besucher diese Angebote oft mehr als seine Einwohner. Bleiben Sie neugierig und fassen sich einmal ein Herz: Sie könnten überrascht sein …

Die erste dieser acht Kostbarkeiten ist das Lern- und Konzertangebot der Musikschule Bad Karlshafen unter der Leitung von Nartan Heib.

Acht Kostbarkeiten in Bad Karlshafen und Helmarshausen (1) – Die Rathauskonzerte der Musikschule Bad Karlshafen weiterlesen

Geschrieben am

Die Sonntagsspaziergänge im Juli – Teil 1

Heute aus organisatorischen Gründen nur die ersten drei Vorschläge für die Sonntagsspaziergänge im Juli.

Ist das Wetter am Sonntagnachmittag schön, so gibt es eigentlich keinen größeren Luxus, als einfach die Stunden auf der Kurpromenade zu verbummeln. Man trifft Einheimische und Fremde, läuft an der Weser entlang, nimmt auf einer der zahlreichen Bänke Platz und lässt die Weser vorbeifließen oder setzt sich ins Cortina oder in den Weser Garten – um sich zu erfrischen. Der Eco-Pfad ‚Helmarshausen‘ lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise im ‚kleinen Ortsteil‘ ein, der weit über Krukenburg und Kloster herausgeht. Der lohnende Umweg des Monats führt den Ausflügler in Richtung Uslar.

Die restlichen beiden Vorschläge folgen rechtzeitig bis Mitte Juli.

Viel Vergnügen auf all Ihren Wegen! Die Sonntagsspaziergänge im Juli – Teil 1 weiterlesen