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Echte Hingucker: Die Helmars-Häuser

Einige Mitspatzierer konnten sie ja am 5. Februar 2017 bereits selbst in Augenschein nehmen, die Perlen des Diemelortes Helmarshausen, die „Helmars-Häuser“. Eine wunderbare Initiative des Heimatvereins Helmarshausens, historische Häuser und Plätze im Ort mit kleinen Informationstafeln zu versehen, um ihre Eigen- und Besonderheiten zu beschreiben. Und der Ort hat in der Tat viel zu bieten: Ein Schloss, einen Bahnhof, ein Fachwerkhaus, der mal als Szene für einen Tatort diente, eine nicht mehr vorhandene, aber trotzdem bemerkenswerte Mühle, sowie zahlreiche Längsdielenhäuser. Die „Helmars-Häuser“ reichen vom ehemaligen Schloss Bentinck am ehemaligen Krankenhaus bis hin zum ehemaligen Knappschaftskurheim (die heutige Jugendherberge in der Gottsbürener Straße). Sie kennen die „Helmars-Häuser“ noch nicht? Dann wird es aber Zeit, sie kennenzulernen und nebenbei einiges über die Geschichte des dörflichen Helmarshausens zu lernen. Das „dörflich“ mag abwertend klingen, ist aber in diesem Fall ein großes Kompliment für eine tolle Gemeinschaft mit dem Heimatverein Helmarshausen an der Spitze. Neugierig? In meinem Bad-Karlshafen-Blog gibt es eine schöne Beschreibung, wie man die Helmars-Häuser in einem Sonntagsspaziergang einmal ablaufen kann. Echte Hingucker: Die Helmars-Häuser weiterlesen

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Die Sonntagsspaziergänge im Februar

Auch für einen kalten Februarspaziergang gibt es heute wieder vier interessante Routenvorschläge: Wir besuchen die Helmars-Häuser, spazieren am Kuhberg entlang zur Diemelhöhe und machen einen historischen Stadtrundgang durch Bad Karlshafen. Abgerundet werden die Vorschläge, wie jeden Monat, durch einen Ausflug in die Umgebung, den lohnenden Umweg.

Das besondere dieses Mal ist, das der Bürgerverein Karlshafen-Helmarshausen und der Blog ‚Treffpunkt Hafenmauer‘ wieder zu einem Sonntagsspaziergang einladen: Am Sonntag, dem 5. Februar 2017, treffen wir uns um 14.00 Uhr vor dem Invalidenhaus in Bad Karlshafen, um gemeinsam nach Helmarshausen zu wandern. Dort ‚klappern‘ wir dann die vom Heimatverein Helmarshausen geschaffene Route der ‚Helmars-Häuser‘ ab und laufen über die Krukenburg wieder zurück nach Bad Karlshafen.

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu wandern. Die Sonntagsspaziergänge im Februar weiterlesen

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Sehenswerte Kunstausstellung über Michel Fingesten

Fingesten 1Derzeit gibt es in Bad Karlshafen etwas zu entdecken, was man dort nicht alle Tage zu sehen bekommt: Die Ausstellung ‚Michel Fingesten – der Künstler der 1920er Jahre, der Expressionismus, Kubismus, Naturalismus und Surrealismus verkörpert‘. Präsentiert wird die rund 60 Werke umfassende Schau vom Kunstantiquariat Bernhard Schäfer und der Galerie Jörg Gaminek. Die Aquarelle, Lithographien und Exlibris (Bucheignerzeichen) aus den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts „zeigen einen repräsentativen Querschnitt der umwälzenden Innovationskraft der Kunstwelt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg“. Die Verkaufsausstellung ‚Michel Fingesten‘ ist noch bis zum 31. März 2017 zu sehen. Unternehmen Sie doch mal einen kurzen Ausflug in die Zeit von Dreigroschenoper und Metropolis!

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Die Sonntagsspaziergänge im Januar

p1040404-1So, der vermutlich kälteste Monat des Jahres ist keine gute Entschuldigung, nicht an einem schönen, kalten und vielleicht sogar verschneiten Sonntagnachmittag einen kürzeren oder längeren Spaziergang zu unternehmen. Dafür gibt es heute fünf neue Vorschläge für Sonntagsspaziergänge durch Bad Karlshafen und Helmarshausen beziehungsweise einen Ausflugsvorschlag in die Region – für jeden der fünf Januarsonntage einen.

Wir suchen diesmal die Reste der Sieburg, gehen einen einfachen, aber schönen Rundweg nach Helmarshausen, unternehmen den dritten lohnenden Umweg, gehen auf alten und aktuellen Schulwegen und genießen den ‚zweitschönsten Blick auf die Stadt‘.

Neugierig? Dann kommen Sie doch einfach mit – erst in Ihrer Vorstellung auf dem Papier und später in der Realität durch Stadt und Wald.

Allen meinen Lesern herzlichen Dank für Ihre Treue. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017!

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Die Salzfee macht Bad Karlshafen wahrlich märchenhaft

p1040576Bad Karlshafen befindet sich im nördlichsten Zipfel des Märchenlands der Brüder Grimm, so liegt es doch nahe, dass der Ort auch eine eigene Märchengestalt für das Stadtmarketing nutzt. Manch einer würde der Stadt aufgrund ihrer finanziellen Situation sicher wünschen, Hans im Glück, Sterntaler oder Frau Holle hätten als Märchenfigur in Bad Karlshafen Einzug gehalten und würden ihre in den Märchen beschriebenen Fähigkeiten aktiv ausleben. Aber die Badestadt hat sich keine Figur aus der Märchenwelt der Brüder Grimm ausgesucht, sondern naheliegenderweise eine ‚Salzfee‘ ins Leben gerufen. Die dritte Salzfee seit 2013 hat vor kurzem ihren Dienst aufgenommen.

Doch kennen Sie schon das Märchen von der Salzfee? Die Salzfee macht Bad Karlshafen wahrlich märchenhaft weiterlesen

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Nationalsozialismus im Weserbergland

anhang-13‚Konfrontationen in der Kurstadt – Karlshafen am 10. Juli 1932‘ – so heißt eines der Kapitel des neu erschienen Sachbuchs ‚Nationalsozialismus im Weserbergland – Aufstieg und Herrschaft 1921 bis 1936‘. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie ein Aufmarsch der SA zu blutigen Auseinandersetzungen mit der KPD führte. So wie für Karlshafen beschreibt das Buch für viele Orte des Weserberglandes die Entwicklungen, die dazu führten, dass die Nationalsozialisten hier Macht übernehmen konnten. Es zeigt, wo sich die Hochburgen der Nazis befanden, wie sie durch bestimmte regionale Zeitungen gezielt unterstützt wurden und wie die Justiz deutliche Unterschiede machte zwischen ‚linken‘ und ‚rechten‘ Straftaten. Doch nicht überall konnten sie die Bastionen im Sturm erobern, oftmals gab es (blutigen) Widerstand.
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Kleine Chronik der Hochwasserereignisse zwischen Weser und Diemel – Teil 1: Bad Karlshafen

Bild: Bernd Schindewolf
Bild: Bernd Schindewolf

Bad Karlshafen und Helmarshausen waren aufgrund ihrer besonderen Lage zwischen den Flüssen Weser und Diemel im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Opfer großer Überschwemmungen. Haben damals menschliche Eingriffe – wie Regulierungsversuche und Begradigungen – die Hochwassergefahr erhöht, ist heute der Ingenieurwasserbau immer noch nicht in der Lage, vollkommene Sicherheit zu garantieren. Das Thema Hochwasser spielt in der Geschichte beider Ortschaften eine große Rolle: Im Buch ‚Karlshafen 1699 – 1999‘ befasst sich das Kapitel ‚Immer wieder Hochwasser‘ intensiv mit diesem Thema, in Helmarshausen gab es 2015 anlässlich des zehnjährigen Bestehens des dortigen Heimatmuseums eine Sonderausstellung ‚Hochwasser in Helmarshausen‘. Insgesamt können in der mit großen Zerstörungen einhergehenden Hochwasserchronik für Bad Karlshafen gut zwanzig wesentliche Überschwemmungskatastrophen festgehalten werden. Kleine Chronik der Hochwasserereignisse zwischen Weser und Diemel – Teil 1: Bad Karlshafen weiterlesen

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Bad Karlshafen und Helmarshausen von ihrer multi- und sozial-medialen Seite

screenshot-2016-11-04-12-33-47Die Ortschaften Bad Karlshafen und Helmarshausen haben eine ausgesprochen aktive Szene in Sachen Social-media-Aktivitäten. Alte Geschichten, aktuelle Ereignisse, politische Diskussionen oder auch nur schöne Fotos – all das findet man im Internet. In diesem Blogbeitrag sollen nun die derzeit aktuellen Seiten, Gruppen sowie ein Blog und ein Forum vorgestellt werden. Es sind nämlich mittlerweile ziemlich viele Angebote, die Einwohnern, Freunden und Gästen der Stadt zur Verfügung stehen. Ganz vorne liegt erwartungsgemäß Facebook, aber es gibt einen Blog, ein Diskussionsforum sowie Twitter, Instagram und Pinterest. Nicht aufgenommen in diese Auflistung wurden politische motivierte Seiten / Gruppen beziehungsweise die Präsenzen einzelner Parteien oder Organisationen.

Also, los geht’s! Bad Karlshafen und Helmarshausen von ihrer multi- und sozial-medialen Seite weiterlesen

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Der Sonntagsspaziergang – flanieren im Salon der Natur

Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun.‘

P1040604Heute möchte ich eine neue Initiative starten und den guten alten Sonntagsspaziergang aus seinem Tiefschlaf holen. Manche werden zu dem Versuch, ihn wieder salonfähig zu machen, sagen „Ach wie langweilig.“, andere wiederum drehen sowohl am Sonntag als auch an den anderen Tagen gerne fleißig ihre Runden durch die schöne Umgebung rund um Bad Karlshafen und Helmarshausen. Mögen die ersteren vor dem Formel-Eins-Rennen am Fernseher sitzen bleiben – ihnen sei jedoch gesagt: „Ihr verpasst etwas!“. Die zweite Gruppe hat längst erkannt, wie schön ihre Heimat ist. Aber vielleicht kann es an dieser Stelle die ein oder andere nützliche Anregung geben, was sie noch unternehmen könnten. Die hier vorgestellten Vorschläge haben zunächst nur Bad Karlshafen zum Startpunkt – ich bin aber noch auf der Suche nach einem qualifizierten Sidekick, der sich ähnliche Touren für Helmarshausen ausdenkt und an dieser Stelle redaktionell aufarbeitet.

Von heute an wird es ein Jahr lang jeden Monat vier beziehungsweise fünf Vorschläge geben, was man an einem schönen Sonntag in Bad Karlshafen und Umgebung so unternehmen kann. Ein Monatspaket wird aus einem Stadtspaziergang, einem weitläufigeren Spaziergang, mindestens einen Weg von Bad Karlshafen nach Helmarshausen sowie einem lohnenden Umweg, also einem Ausflug in die Region bestehen.

Also, los geht’s – mit den Vorschlägen für den Monat November!

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Dornröschens derzeit beschränkter Blick

„Vom Lutherplatz durch die Schützenallee, unterhalb des Schießstandes vorbei zum Sängerplatz (Wunderbarer Ausblick ins Diemeltal und auf die Krukenburg“). Dann den Weg weiter über Finkeplatz …“, so heißt es im Wanderführer aus dem Jahre 1938. Heute ist der beschriebene Abschnitt der Einstieg und der erste Teil des wunderbaren Dornröschenweges, der von Bad Karlshafen nach Helmarshausen führt. Die beiden „wunderbaren Ausblicke ins Diemeltal“ sind das Thema dieses Blogbeitrags.

Der Dornröschenweg hat so manches zu erzählen, vermutlich am wenigsten von Dornröschen selbst. Sie wird ihn vermutlich nie gelaufen sein – einen Weg, der kurz oder lang in ihr Dornröschenschloss Sababurg führt. Er war lange Zeit ein Wirtschaftsweg, auf dem Pferdegespanne den für den hiesigen Handel so wertvollen Wesersandstein abtransportiert haben. Ein großer Steinbruch sowie viele kleine Steinbrüche weisen darauf hin, dass hier der ein oder andere Kubikmeter Stein abgebaut wurde. Auch muss es eine ausgeprägte Sangestradition gegeben haben, denn geht man den zuvor beschriebenen Weg an Schießstand vorbei, so kommt man als erstes zum Sängerplatz / Arbeitersängerplatz. Dornröschens derzeit beschränkter Blick weiterlesen