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Auf der Spuren der Carlsbahn durch Bad Karlshafen

Bad Karlshafen: Samstag, 18. Mai 2019, 10.00 Uhr: ›Themenführung Carlsbahn‹, 75 min. Rundgang mit Christian Bachmann, anschließend Möglichkeit zum Besuch der Fotoausstellung ›Die Carlsbahn gestern und heute‹. 5,00 Euro pro Person. Treffpunkt: Weserufer hinter dem Landgraf-Carl-Haus. Anmeldung nicht erforderlich.

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P1030429Mit dieser fiktiven Ankündigung beginnt die Kurzgeschichte ‚Themenstadtführung ‚Die Carlsbahn in Bad Karlshafen‘‘ im Essayband ‚Bad Karlshafen 2.0 – Visionäres Kopfkino für die nördlichste Stadt Hessens‘ (Leseprobe). Heute habe ich mir jedoch gedacht: „Warum so lange warten?“. Gut, es gibt weder einen professionellen Stadtführer für dieses Thema, noch die Fotoausstellung. Aber die Stätten als Zeugen der einhundertachtzehnjährigen Geschichte der Carlsbahn in Bad Karlshafen sind noch da, sei es in der Erinnerung oder in der Phantasie.

Ein Spaziergang mit sechs Stationen rund um die Carlsbahn nimmt Sie mit in eine andere Zeit.
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Bad Karlshafen und Helmarshausen von ihrer multi- und sozial-medialen Seite

screenshot-2016-11-04-12-33-47Die Ortschaften Bad Karlshafen und Helmarshausen haben eine ausgesprochen aktive Szene in Sachen Social-media-Aktivitäten. Alte Geschichten, aktuelle Ereignisse, politische Diskussionen oder auch nur schöne Fotos – all das findet man im Internet. In diesem Blogbeitrag sollen nun die derzeit aktuellen Seiten, Gruppen sowie ein Blog und ein Forum vorgestellt werden. Es sind nämlich mittlerweile ziemlich viele Angebote, die Einwohnern, Freunden und Gästen der Stadt zur Verfügung stehen. Ganz vorne liegt erwartungsgemäß Facebook, aber es gibt einen Blog, ein Diskussionsforum sowie Twitter, Instagram und Pinterest. Nicht aufgenommen in diese Auflistung wurden politische motivierte Seiten / Gruppen beziehungsweise die Präsenzen einzelner Parteien oder Organisationen.

Also, los geht’s! Bad Karlshafen und Helmarshausen von ihrer multi- und sozial-medialen Seite weiterlesen

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Der Sonntagsspaziergang – flanieren im Salon der Natur

Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun.‘

P1040604Heute möchte ich eine neue Initiative starten und den guten alten Sonntagsspaziergang aus seinem Tiefschlaf holen. Manche werden zu dem Versuch, ihn wieder salonfähig zu machen, sagen „Ach wie langweilig.“, andere wiederum drehen sowohl am Sonntag als auch an den anderen Tagen gerne fleißig ihre Runden durch die schöne Umgebung rund um Bad Karlshafen und Helmarshausen. Mögen die ersteren vor dem Formel-Eins-Rennen am Fernseher sitzen bleiben – ihnen sei jedoch gesagt: „Ihr verpasst etwas!“. Die zweite Gruppe hat längst erkannt, wie schön ihre Heimat ist. Aber vielleicht kann es an dieser Stelle die ein oder andere nützliche Anregung geben, was sie noch unternehmen könnten. Die hier vorgestellten Vorschläge haben zunächst nur Bad Karlshafen zum Startpunkt – ich bin aber noch auf der Suche nach einem qualifizierten Sidekick, der sich ähnliche Touren für Helmarshausen ausdenkt und an dieser Stelle redaktionell aufarbeitet.

Von heute an wird es ein Jahr lang jeden Monat vier beziehungsweise fünf Vorschläge geben, was man an einem schönen Sonntag in Bad Karlshafen und Umgebung so unternehmen kann. Ein Monatspaket wird aus einem Stadtspaziergang, einem weitläufigeren Spaziergang, mindestens einen Weg von Bad Karlshafen nach Helmarshausen sowie einem lohnenden Umweg, also einem Ausflug in die Region bestehen.

Also, los geht’s – mit den Vorschlägen für den Monat November!

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Dornröschens derzeit beschränkter Blick

„Vom Lutherplatz durch die Schützenallee, unterhalb des Schießstandes vorbei zum Sängerplatz (Wunderbarer Ausblick ins Diemeltal und auf die Krukenburg“). Dann den Weg weiter über Finkeplatz …“, so heißt es im Wanderführer aus dem Jahre 1938. Heute ist der beschriebene Abschnitt der Einstieg und der erste Teil des wunderbaren Dornröschenweges, der von Bad Karlshafen nach Helmarshausen führt. Die beiden „wunderbaren Ausblicke ins Diemeltal“ sind das Thema dieses Blogbeitrags.

Der Dornröschenweg hat so manches zu erzählen, vermutlich am wenigsten von Dornröschen selbst. Sie wird ihn vermutlich nie gelaufen sein – einen Weg, der kurz oder lang in ihr Dornröschenschloss Sababurg führt. Er war lange Zeit ein Wirtschaftsweg, auf dem Pferdegespanne den für den hiesigen Handel so wertvollen Wesersandstein abtransportiert haben. Ein großer Steinbruch sowie viele kleine Steinbrüche weisen darauf hin, dass hier der ein oder andere Kubikmeter Stein abgebaut wurde. Auch muss es eine ausgeprägte Sangestradition gegeben haben, denn geht man den zuvor beschriebenen Weg an Schießstand vorbei, so kommt man als erstes zum Sängerplatz / Arbeitersängerplatz. Dornröschens derzeit beschränkter Blick weiterlesen

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Die Straßen von Bad Karlshafen: Teil 4 – Natürlicher und geographischer Bezug

p1040703_v1Im vierten Teil der Betrachtung der Ortsteile Bad Karlshafen und Helmarshausen anhand ihrer Straßennamen in der Reihe ‚Die Straßen von Bad Karlshafen‘ geht es um die Straßen mit natürlichem und geographischem Bezug. Insgesamt konnte ich bei meinen Recherchen siebenundzwanzig Bezüge zu Natur und Geographie ermitteln, die ich im folgenden gerne kurz beschreiben möchte.

Die Bedeutung von zwei Straßennamen konnte ich leider nicht ermitteln. Vielleicht gibt es ja sachdienliche Hinweise aus der Leserschaft. Die Straßen von Bad Karlshafen: Teil 4 – Natürlicher und geographischer Bezug weiterlesen

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Projekt zur Reaktivierung der Waldwege von Bad Karlshafen und Helmarshausen hat begonnen

„Gut unterhaltene und markierte Wanderwege in diesen Wäldern wären ein großer Pluspunkt, sowohl für die Naherholung der Einwohner als auch als Attraktion für die für den Ort so wichtigen Kurgäste und Touristen. Alle Naturfreunde könnten so den Grad der Entspannung und Erholung während attraktiver Spaziergänge sowie Tages- oder Mehrtageswanderungen steigern. Eine Entdeckungsreise zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten im Wald (Sieburg, Himmelsleiter, Winterlager Karl des Großen) wäre wieder möglich, da diese Wege und erhaltenswerten Plätze mittlerweile zugewachsen sind. Soll zunächst nur eine überschaubare Zahl von Wanderwegen reaktiviert und mit einer einheitlichen Kennzeichnung versehen werden, so könnte zu einem späteren Zeitpunkt auch die Wiedereinführung der Wandernadel Bad Karlshafen diskutiert werden.“

So heißt es in der Pressemitteilung des Bürgerverein Karlshafen-Helmarshausen vom 9. August 2016. Am 17. August gab Bürger verein(t) den Startschuss für dieses ambitionierte Projekt: Beim diesem ersten Treffen wurden wichtige Weichenstellungen für das Projekt getroffen. Während derzeit Begehungen, Planungen und Gespräche stattfinden, planen die vereinten Bürger schon ihr nächstes Highlight: Den Schnatgang am 24. September 2016, der interessierte Wanderfreunde einlädt, gemeinsam mit dem Bürgerverein die Grenzen der Gemeinde zu erkunden. Projekt zur Reaktivierung der Waldwege von Bad Karlshafen und Helmarshausen hat begonnen weiterlesen

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Kupetz, Sigrid: Lohnende Umwege

Lohnende UmwegeWas mögen zwölf lohnende Umwege wohl wiegen?

Das Buch ‚Lohnende Umwege‘ von Sigrid Kupetz ist bereits vierzehn Jahre alt und inzwischen auch nur noch antiquarisch erhältlich. Wer jedoch das 2,3 Kilogramm schwere, schwarze Buch in seinem Bücherregal stehen hat, sollte sich glücklich schätzen, allen anderen sei folgender Hinweis gegeben: Es lohnt sich, das Buch antiquarisch zu erwerben. Schon auf dem Titel heißt es: Zwölf Reiserouten im Dreiländereck Nordhessen, Ostwestfalen, Südniedersachsen. Ansiedlungen, Klöster, Kirchen, Burgen, Schlösser, Herrensitze aus 1200 Jahren Geschichte im Oberweserraum.“ Gerade in Zeiten von E-Bikes können heute einige der Strecken sogar umweltfreundlich per Rad erkundet werden. Kupetz, Sigrid: Lohnende Umwege weiterlesen

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Die Sohnrey-Höhe

P1040656Hoch über der Stadt liegt ein wirklich schöner Aussichtspunkt auf Bad Karlshafen: Die Sohnrey-Höhe. Benannt nach dem Lehrer, Volksschriftsteller und Publizisten Heinrich Sohnrey (1859-1948). Von diesem schön gestalteten Platz hat man einen herrlichen Blick auf Bad Karlshafen, man kann auf einer bequemen Holzliege die Seele baumeln lassen und in Ruhe über den Inhalt der Informationstafel nachdenken, die auch kritische Töne über den ‚Sollingdichter‘ Heinrich Sohnrey findet. Die 250 Meter hohe Sohnrey-Höhe gehört schon zu Niedersachsen. Der Weg hinauf zur Sohnrey-Höhe ist nicht leicht, jedoch sehr lohnenswert. Die Sohnrey-Höhe weiterlesen

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1987 – Erster Marktschreier-Wettbewerb ‚rund ums Hafenbecken‘

Foto: D. Steinchen
Foto: D. Steinchen

„Wurst-Herby vor Aal-Jürgen, Blumen-Hannes und Käse-Rüdiger, das ist die Rangfolge des Marktschreier-Wettbewerbs, der am Freitagabend in der Badestadt Karlshafen (Landkreis Kassel) ausgetragen wurde. Bis Sonntagabend findet „rund um das Hafenbecken“ ein großer „Fischmarkt a la Hamburg“ statt, an dem sich 53 „billige Jakobs“ aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen.“

So beginnt die Notiz in der HNA vom Sonntag, dem 9. August 1987. 2016 findet ein Jubiläum statt, die Marktschreier buhlen in diesem Jahr zum dreißigsten Mal um die Gunst ihres Publikums. Scheinbare persönliche Beleidigungen der Konkurrenz und anzügliche Bemerkungen gehören gestern wie heute zum Geschäft der ‚billigen Jakobs‘, wie man die Besitzer von Buden und Ständen auch heute noch bezeichnet. Leider gibt das Archiv nicht alle Sieger des Wettbewerbs wieder, aber ein paar Schlaglichter aus den ersten vier Jahre des Wettbewerbs machen Lust auf mehr. Also, wie fing es an?
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Karlshafen – von Naturschönheiten reich begnadet!

Drei Wanderführer„Umgeben von den bewaldeten bis hart an die Weser heranreichenden steilen Höhen des Sollings und des Reinhardswaldes liegt in ein enges Tal eingebettet das von Naturschönheiten reich begnadete Karlshafen. Von vielen Aussichtspunkten bietet sich dem Auge ein immer wechselndes Bild. Ein besonders eindrucksvolles Bild von Karlshafen gewinnt man von der Bergwirtschaft Juliushöhe. Karlshafen bietet durch seine an die Stadt heranreichenden Waldungen reichlich Gelegenheit zu schönen Spaziergängen und wird darum von Fremden gerne aufgesucht. Die Zahl der Erholungssuchenden nimmt von Jahr zu Jahr zu.“

So heißt es in Müllers Führer durch die Umgebung von Solbad Karlshafen (Oberweser).

Bevor ich an dieser Stelle eine Liste über alle 30 (!) mir bekannten Aussichtspunkte auf (nun) Bad Karlshafen von Reinhardswald, Solling und Kuhberg veröffentliche, noch einige grundsätzliche Anmerkungen: Auch wenn ich mich gelegentlich wiederholen sollte und mancher den Neuigkeitsgehalt meiner Blogs vermissen sollte, bin ich fester Anhänger der Philosophie „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

Zwei Beispiele: Vor einigen Wochen wies Rogerus Mons auf seiner Facebook-Seite ‚Bad Karlshafen & Helmarshausen‘ (Link siehe unten) darauf hin, dass der ansonsten herrliche Blick vom Hugenottenturm auf die Stadt derzeit durch Bewuchs stark eingeschränkt sei. Es dauerte nicht lange und man konnte wieder den – meiner Meinung nach schönsten – Blick auf die Stadt genießen. Zweitens konstituiert sich gerade innerhalb des erst kürzlich gegründeten Bürgervereins Karlshafen-Helmarshausen (Link siehe unten) eine Projektgruppe, die sich die Reaktivierung einiger der schönsten Waldwege in der Umgebung von Bad Karlshafen und Helmarshausen zum Ziel gesetzt hat. Ihr erstes Treffen findet am 17. August 2016 statt.

Seien Sie also in der Folge gespannt auf ‚Wandererslust‘, ‚Milchhäuschen‘ und ‚Teufelskanzel‘. Karlshafen – von Naturschönheiten reich begnadet! weiterlesen